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  WELTWEITE FAHRZEUGTRANSPORTE

Bitte stellen Sie keine Anfragen für weltweite Urlaubsreisen
oder Transporte innerhalb Deutschlands oder Europas.
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ALLGEMEINES

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen genau durch und holen Sie die erforderlichen Auskünfte ein. Der Transport ist generell kein Problem, dafür sind wir Spediteure als Spezialisten da und suchen Ihnen den günstigsten Weg.

Es rechnet sich jedoch nicht immer, ein Fahrzeug mit ins Ausland zu nehmen, da Vorschriften technischer Art und Zollbestimmungen zu hohen Kosten führen können. Dies ist von Land zu Land unterschiedlich, sodaß Sie vor dem Transportauftrag genaue Informationen einholen sollten. Manchmal erteilen freundliche Konsulatsangestellte Auskünfte, zumeist fehlt jedoch helfendes Entgegenkommen.

Die aktuellen Anschriften der Konsulate finden Sie im Internet unter dem Link: Adressen der Botschaften und Konsulate

Möchten Sie ein Angebot von uns, bitten wir Sie um Verständnis, daß wir Angebote nur zustellen, wenn Sie Ihre Anfrage in unserem Formular abgeschickt haben. In den Formularen fragen wir alle notwendigen Informationen ab, damit ein verbindliches und günstiges Festpreisangebot ausgearbeitet werden kann - ohne die vollständigen Informationen ist das nicht möglich.

Haben Sie unsere u.a. Informationen durchgelesen und das Anfrageformular vollständig ausgefüllt an uns abgeschickt, bekommen Sie ein Angebot. Wir weisen alle Preise einzeln aus, damit Sie entscheiden kšnnen, welchen Service Sie in Auftrag geben. So bestimmen Sie letztlich über den Preis, den Sie für Ihren Transport bezahlen.



MOTORRAD-VERSAND

Möchten Sie ein Motorrad versenden, gelten die u.a. Informationen analog dem PKW-Versand. Es kann allerdings günstiger sein, das Motorrad per Luftfracht zu versenden, da die Kilogramm-Raten auf Luftfracht-Linien heutzutage mit der Seefracht auf manchen Relationen konkurrenzfähig sind. Wir bieten Ihnen den je günstigeren Transportweg an.

Motorrad-Transporte innerhalb Deutschlands bieten wir nur an, wenn das Motorrad nach übersee verschickt wird. Innerdeutsche Transporte führen wir nicht durch.

Ihr Motorrad sollte verpackt transportiert werden. Reedereien und Airlines transportieren zwar auch ohne Kiste, allerdings ist das Schadenrisiko hoch und der unverpackte Transport wird nicht in alle Häfen angeboten.

Falls Sie keine Verpackung (Holzkiste oder Metallverschlag) haben, lohnt es sich, bei Händlern anzufragen. Japanische Motorräder werden zerlegt in Metallverschlägen weltweit verschickt und letztere gibt es meist gratis; neue BMW-Maschinen werden in Holzkisten geliefert. Haben Sie keine Verpackung, muß je nach Relation eine Holzkiste angefertigt werden, die Kosten dafür beginnen ab 130 Euro.

Aus Sicherheitsgründen müssen Benzin und Öl vor dem Verpacken abgelassen und die Batterie abgeklemmt sein.

Möchten Sie das Motorrad nur für die Reise oder eine Sportveranstaltung mitnehmen, planen Sie die Rückfracht ein; sie kann teurer sein (siehe Rücktransport) Soll das Motorrad vom selben Hafen oder Flughafen zurückgeschickt werden, ist es ratsam, die Transportkiste zwischenzulagern.



FAHRZEUG-VERSAND
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Vorübergehende Einfuhr (Reise)

Grundsätzlich gilt für fast alle Länder, daß Sie Ihr Fahrzeug eine begrenzte Zeit für die Reise oder sportliche Veranstaltungen mitnehmen dürfen (USA bsp. 1 Jahr), allerdings sind Sie nach Ablauf der Frist gezwungen, Ihr Fahrzeug wieder zurücksenden zu lassen. Bei der vorübergehenden Einfuhr ist kein Zoll zu entrichten.

Für touristische Nutzung gilt die Grundregel, der Transport rechnet sich meist nur, wenn der Aufenthalt für mehr als drei Monate geplant ist.



Überführung ohne Rücksendung (endgültige Einfuhr)

Möchten Sie Ihr Fahrzeug für immer im Bestimmungsland lassen, bleibt nur der Behördengang. Sie müssen zuerst wissen, ob Ihr Fahrzeug, wegen des Alters beispielsweise oder anderer behördlicher Vorschriften eingeführt werden darf. Des weiteren ist die Höhe der Einfuhrzölle und Steuern zu erfragen und ob eine technische Umrüstung zur Auflage gemacht wird.

Sind Sie unentschlossen oder das Konsulat erteilt keine ausreichenden Auskünfte, gibt es die Möglichkeit, das Fahrzeug erst einmal für touristische Zwecke vorübergehend einzuführen und die Informationen im Land einzuholen - allerdings müssen Sie es unter Umständen wieder zurücktransportieren lassen (siehe vorübergehende Einfuhr).



Umrüstung (nur bei endgültiger Einfuhr)

Die technischen Umrüstungen können aufwendig und teuer sein, deshalb sollte die Überführung gut durchgerechnet und vorgeplant sein. Die Frage nach den Umbauvorschriften beantworten Ihnen (nicht immer) die Konsulate, manchmal erteilen Hersteller Auskunft. Dort oder von einschlägigen Werkstätten erfahren Sie auch die voraussichtlichen Kosten für die Umrüstung.

Sie lassen Ihr Fahrzeug am besten im Bestimmungsland umrüsten. Zwar bieten überall Werkstätten die Umrüstungen an, aber sie verfügen nicht über die meist wichtigen Beziehungen zu den Behörden. Die Werkstätten vor Ort können unerwartete Zulassungsprobleme behördlicher Art lösen. Haben Sie Ihr Fahrzeug bereits umrüsten lassen, müssen Sie ein zweites Mal zur Auslands-Werkstatt, Sie zahlen doppelt. Besonders wichtig: Ihr Fahrzeug muß eine Typ-Genehmigung haben, wenn in dem Bestimmungsland Vorschriften dieser Art bestehen, wie etwa in den USA oder Deutschland.



Zoll-Ausfuhr (nur Deutschland)

Ist Ihr Auto neu oder jünger als ein halbes Jahr, verlangt die deutsche Zollbehörde eine Ausfuhrerklärung, dabei handelt es sich um eine bürokratische Formalie. Die Ausfuhr muß nicht verzollt werden. Die Zollämter haben die Formulare und beraten beim Ausfüllen. Auf Wunsch erledigen wir die Ausfuhr-Formalitäten gegen Berechnung, benötigen von Ihnen dann allerdings die entsprechenden Unterlagen. Einen Vorteil hat die Ausfuhrerklärung: Sie können sich die Mehrwertsteuern zurückerstatten lassen, wenn Ihr Fahrzeug in das außereuropäische Ausland geht.



Verzollung Ausland (nur bei endgültiger Einfuhr)

Der Transport vom Bestimmungshafen zu Ihrem neuen Wohnort ist ohne abgeschlossene Zollformalitäten nicht erlaubt. Diesen Service können wir nur anbieten, wenn keine Umrüstung (siehe oben) erforderlich ist.

Beachten Sie bitte, daß manche Länder für die Freigabe eine Sicherheitsleistung verlangen. Diese wird erhoben, damit Sie Ihr Fahrzeug zu einer Werkstatt bringen und nach den Vorschriften umrüsten lassen können. Die Sicherheitsleistung wird von den Behörden in der Regel mit den Zollgebühren verrechnet. Die Höhe richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und Gebühren, dem Alter und der Marke Ihres Fahrzeugs sowie einem Teil der Frachtkosten. Genauere Auskünfte erteilen die Konsulate.



Zollagergebühren und Termine

Spediteure können die Verzollung von Fahrzeugen nur manchmal erledigen und auch nur, wenn Ihr Fahrzeug im Bestimmungsland Typ-geprüft ist. Sind Umrüstungen oder eine Vollabnahme vorgeschrieben, ist Ihre Anwesenheit im Hafen bei Ankunft erforderlich.

Aus diesem Grund bieten wir den sogenannten Nachlauf, den Transport vom Hafen zu Ihrem neuen Wohnort nur an, wenn Sie uns bestätigen, daß Ihr Fahrzeug nicht umgerüstet werden muß und keine Typ-Zulassung benötigt. Die Abfertigungsgebühren im Bestimmungshafen und die Terminal Handling Charges (Hafengebühren) können Sie bei der Verzollung im Hafen entrichten oder auch vorab begleichen.

Nach Versand teilen wir Ihnen das Ankunftsdatum mit, die Terminangaben der Reedereien sind aber nicht verbindlich. Das heißt, Ihr Fahrzeug kann einige Tage früher oder später als geplant eintreffen - manchmal allerdings selten, verzögert sich der Transport auch um ein oder zwei Wochen. Darauf haben Spediteure keinen Einfluß. Wird das Fahrzeug nicht zum Ankunftstermin im Hafen abgeholt, berechnen viele Länder Zollagergebühren.

Um Ihnen unnötige Fahrten und Zeitverlust im Ausland zu ersparen, teilen wir Ihnen deshalb nach Auftragserteilung Namen, Anschrift und Rufnummern der am Bestimmungshafen zuständigen Reederei-Agentur mit. Wir empfehlen, vor einer Fahrt zum Hafen bei dem Agenten anzurufen und nachzufragen, wann die Ladung gelöscht, das heißt, Ihr Fahrzeug abgeladen wird.

Sie ersparen sich viel bürokratischen Aufwand, wenn Sie Ihr Fahrzeug vor Transport nicht abmelden, sondern zugelassen und versichert transportieren lassen. Für touristische Nutzung ist dies ohnehin sinnvoll, aber auch, wenn Sie das Fahrzeug verzollen und nur noch im Ausland nutzen wollen. Sie haben nach der Einfuhr bis zu einem Jahr Zeit, die technischen und behördlichen Probleme in Ruhe zu lösen. Ist das Fahrzeug im Bestimmungsland umgemeldet und versichert, schicken Sie KFZ-Schein und Kennzeichen zu der ehemaligen Zulassungsstelle und melden es schriftlich ab. Das spart in den meisten Ländern Sicherheitsleistungen für den Zoll und erleichtert die Einfuhr-Formalitäten.

Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem KFZ-Versicherer, ob Ihr Fahrzeug auch im Bestimmungsland versichert ist.

Nicht fahrbereite Fahrzeuge werden auch befördert, allerdings verlangen die Reedereien Zuschläge.



Zahlungsmittel

Fragen Sie den Reederei-Agenten vor Abholen des Fahrzeuges, welche Zahlungsmittel die Zollbehörden akzeptieren. Da Sie eventuell größere Summen entrichten müssen, sparen Sie sich viel Laufereien. Sollten die vom Hafenzollamt verlangten Einfuhrzölle höher als geplant sein und Sie dringend und schnell zusätzliches Geld benötigen: über Internet-Banken ist es heute möglich, weltweit binnen weniger Stunden hohe Summen zu transferieren.

Planen Sie in der Vorkalkulation Hafengebühren, und bei endgültiger Einfuhr Steuern und Zölle ein. Übrigens zum Zoll-Wert Ihres Fahrzeugs werden auch die Frachtkosten anteilig hinzugerechnet.



TRANSPORTKETTE

Vorlauf, Transport zum Hafen

Sie können entscheiden, ob Sie Ihr Auto selbst an den Hafen bringen oder abholen lassen. Liefern Sie Ihr Fahrzeug an, teilen wir Ihnen die vollständige Anschrift und die Öffnungszeiten mit.



Roll-on-Roll-off-Versand (Ro-Ro)

Manchmal können Sie in der Seefracht wählen zwischen dem sogenannten Roll-on-Roll-off und dem Container-Versand. Bei manchen Reedereien und Häfen besteht die Möglichkeit, daß Ihr Auto auf das Schiff gefahren (roll-on) und im Bestimmungshafen (roll-off) wieder heruntergefahren wird. Die Kosten dafür liegen meist niedriger als im Container-Versand. Allerdings kommen dafür nur Industriehäfen in Betracht, in denen regelmäßig große Mengen neuer Autos be- und entladen werden. Auf Anfrage teilen wir mit, ob es in dem Land, in das Sie transportieren lassen möchten, einen Ro-Ro-Hafen gibt.

Früher war der Ro-Ro-Transport sehr unsicher und hatte hohe Schadensquoten. Seit die Automobilhersteller immer teuere Fahrzeuge verfrachten, haben die Reedereien Spezial-Schiffe bauen lassen. Die Schiffsdecks sind gefedert, um Erschütterungen zu vermeiden und klimatisiert, so daß die Fahrzeuge ohne Schäden ankommen.

Ro-Ro-Schiffe haben unterschiedliche Ladedecks. Bis 1,60 Meter Höhe und 5 Meter Länge gilt ein Fahrzeug als PKW. Ist Ihr Fahrzeug höher, wird es im LKW-Deck verladen, der Preis ist höher und richtet sich nach dem Volumen Ihres Fahrzeugs in Kubikmetern und nach der Länge. Es gibt vier Kubikmeter/Längen-Tarife, deshalb kann ein Angebot nur erstellt werden, wenn die Maße bei der Anfrage vollständig angegeben sind; diese finden Sie im KFZ-Schein.



Container-Versand

Gibt es keinen Ro-Ro-Hafen, der in akzeptabler Nähe liegt, muß Ihr Fahrzeug im Container transportiert werden. Haben Sie einen Container bestellt, wird Ihr Fahrzeug mit einem Spezialtransporter abgeholt, zum Hafen gebracht und dort in einen Container gefahren. Der Container wird per Hebeanlage oder Kran auf das Schiff gehoben und verladen. Falls der Container in Schräglage gerät und Ihr Fahrzeug nicht sicher verladen ist, kann es an die Containerwand rutschen, mit der Folge von Blech- und Lackschäden. Um solches zu vermeiden, bieten wir den Origin-Service an, das heißt, Ihr Fahrzeug wird in dem Container mit Panzergurten verspannt und verkeilt.

Wird Ihr Fahrzeug einfach nur in den Container gefahren und trägt bei der Fracht Schäden davon, ist der Ärger, der auf Sie zukommt, kaum vorstellbar. Die Reederei verweist Sie an den Verlader und die Versicherung. Der Verlader lehnt ab und erklärt, Spediteur und Versicherung seien zuständig. Während so die Korrespondenz (über Monate bis zu Jahren) eine Regulierung verhindert, steht Ihr Fahrzeug (aus Gründen der Beweissicherung) im Zollager und kostet jeden Tag Standgebühr. Gibt es einen Rechtsstreit, verdienen die Anwälte. Selbst, wenn die Versicherung letztlich in den Schaden eintreten sollte, hatten Sie unendlichen Ärger, Ihr Fahrzeug lange nicht nutzen können und obendrein hohe Kosten.



Auto und Hausrat in einem Container?

Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob Auto und Hausrat in einen Container verladen werden können. Prinzipiell ist das möglich. Manche Verlader bieten den Einbau einer Trennwand an. Wir raten jedoch davon ab. Die Verwindungen des Containers bei hohem Seegang sind zu stark und damit das Risiko zu hoch, daß Trennwand und Möbel auf den PKW rutschen. Außerdem sind die Verladekosten zu teuer. Nur für kleine Haushalte bis maximal 15 Kubikmeter Umzugsvolumen ist ein sicheres Verladen von PKW und Möbeln in einem Container manchmal möglich.

Da nur wenig Platz im Container bleibt, nachdem der PKW beladen ist, muß jeweils im Einzelfall entschieden werden, ob es sinnvoll ist, zusammenzuladen.

Beladen Sie Ihren Container selbst und möchten Auto und Hausrat verstauen, beraten wir Sie gern, wie Sie (allerdings ohne Versicherungsschutz) verladen müssen, um das Schadensrisiko zu mindern.



Frachtpapiere

Für die Fracht wird ein BL-Frachtsatz (Bill of lading) ausgestellt. Dieses Papier stellt die Reederei kurz nach Ablegen des Schiffes zu, deshalb teilen wir Ihnen die im Bill of Lading verzeichnete Seawaybill-Nummer, den Schiffsnamen und die voraussichtliche Ankunft per email, Telefon oder Fax mit. Sie benötigen die Original-BL-Papiere nur in wenigen Häfen für die Zollfreigabe. Die Zollbehörde bekommt die Papiere meist vom Reederei-Agenten bei Ankunft des Schiffes. Schreiben die Behörden vor, daß Sie den Original BL-Satz vorlegen, muß sichergestellt sein, daß Ihnen der Frachtsatz rechtzeitig vor Ankunft des Containers zugestellt werden kann. Ohne Bill of Lading wird Ihnen der Container bzw. das Fahrzeug nicht übergeben.

Erteilen Sie Auftrag für den Transport Ihres Fahrzeuges von Tür bis Tür oder bis Hafen einschließlich Zollabfertigung, schicken wir das BL-Original an den Spediteur, der die Zollfreistellung erledigt.

Bei Auftragsvergabe teilen wir Ihnen deshalb mit, ob Sie das Original oder nur die Seawaybill-Nummer für die Freigabe benötigen.



VERSICHERUNG

Sie können über Höhe und Umfang der Versicherung entscheiden, allerdings muß sich der Wert am Zeitwert orientieren. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, den aktuellen Schwacke-Preis im Internet abzufragen. Sollte Ihr Fahrzeug beschädigt werden, haben Sie den Wertnachweis. Zweiter Vorteil: Der Schwacke-Wert wird auch von den Versicherern anerkannt.

Bei Neufahrzeugen wird die Originalrechnung für den Versicherungswert zugrundegelegt. Grundsätzlich gilt für jede Versicherung eine Eigenbeteiligung in Höhe von 250 US-Dollar.

Sie haben die Wahl über die Art des Versicherungsschutzes. Die günstige Strandungsfall-Versicherung deckt nur Totalverlust (total loss). Das heißt, geht das Schiff unter oder der Container über Bord oder wird Ihr Fahrzeug im Hafen gestohlen, ersetzt der Versicherer den Verlust nach Zeitwert. Versichert ist auch Totalverlust durch Be- oder Entladen des Schiffes, Brand, Blitzschlag und Explosion. Transport- und Funktionsschäden sind nicht versichert.

Für Selbstlader: Diese Versicherung können Sie abschließen.



all-risk-Versicherung

Bei Abschluß einer all-risk-Versicherung ist das Fahrzeug zusätzlich gegen Transportschaden zum Gebrauchtwert (= Zeitwert) geschützt. Bei einem Schaden, beispielsweise einem demolierten Kotflügel, ersetzt der Versicherer keinen neuen, sondern zieht in Relation zum Neupreis, entsprechende Kosten ab. Ihnen wird gewissermaßen nur ein gebrauchter Kotflügel bezahlt.

Für Selbstlader: Diese Versicherung können Sie nicht abschließen.

Achten Sie bei Empfang Ihres Fahrzeugs darauf, ob Sie offensichtliche Schäden entdecken. Sollte dies der Fall sein, ziehen Sie einen Havariekommissar hinzu, der Ihnen den Zustand schriftlich bestätigt. Das ist wichtig, um Ihre Ansprüche gegenüber dem Versicherer durchzusetzen. Versuchen Sie das allerdings nicht mit Bagatellschäden, die unter einem Wert von 250 US-Dollar liegen, sonst haben Sie nur zusätzliche Kosten.

Die umfangreichen Vertragsbedingungen der gesetzlichen Allgemeinen Deutschen Seeversicherungsbedingungen (ADS) stellen wir auf Anfrage zu.



Beweissicherung

Schließen Sie eine Versicherung ab, empfehlen wir, von dem Fahrzeug vor Versand Fotos zu machen, auf denen der Zustand von allen Seiten festgehalten ist, damit Sie der Versicherung gegenüber den Nachweis der Schadensfreiheit vor Beladen haben.



Sicherheitsvorschriften

Nicht festeingebaute Gegenstände in und an Ihrem Fahrzeug sind nicht versicherbar. In den meisten Ländern ist es nicht zulässig, nicht zum Fahrzeug gehörende Gegenstände im Kofferaum bspw. einzufähren. Das heißt, Sie dürfen nichts zuladen - machen Sie es dennoch, bekommen Sie mit dem Zoll Probleme, da Fahrzeug und Hausrat unterschiedlichen Zollvorschriften unterliegen.

Transportieren Sie ein Wohnmobil, bleiben Einrichtung und Ausstattung selbstverständlich im Fahrzeug, letztlich ist die Abfertigung vom Good-Will des Zollbeamten abhängig.

Reservekanister und andere nicht fest eingebaute Behälter für brennbare Flüssigkeiten, dürfen nur leer transportiert werden. Alle Druckflaschen wie Feuerlöscher, Reifenfüller u.a. sollten ebenfalls nicht im Fahrzeug gelassen werden. Ist ein Schaden auf einen defekten Behälter oder eine explodierte Druckflasche zurückzuführen, ist der Versicherer vom Schadenersatz befreit.


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RÜCKTRANSPORT

Für viele Relationen gilt, daß die Hinfracht günstiger ist als die Rückfracht. Die Preisunterschiede können leicht bis zu 30 Prozent und mehr betragen. Da die Reedereien Ihre Angebotspreise nur bis höchstens 12 Wochen garantieren, und Kursschwankungen des US-Dollar (danach wird Seefracht international abgerechnet) hinzukommen, macht es keinen Sinn, die Preise zu früh zu erfragen. Für eine grobe Vorkalkulation können Sie den Hintransport zuzüglich Aufschlag von 10 bis 20 Prozent kalkulieren.

Wir empfehlen unseren Kunden, vor Rücktransport ein Internetcafe aufzusuchen und von unterwegs aus ein Angebot einzuholen, ca 4 Wochen vor geplantem Rücktransport. So haben Sie auch unterwegs aktuelle Preise.



INTERNATIONALE RECHNUNGSVORSCHRIFTEN & FREIGABE DER SENDUNG

Unsere Angebote sind sogenannte Pro-Forma-Rechnungen. Stimmen Ihre Angaben über Umfang und Gewicht der Sendung, sind Angebot und Rechnung innerhalb des Gültigkeitszeitraumes gleich, also ein Festpreis, soweit Ihre Angaben über Maße und Gewicht mit dem Fahrzeugschein übereinstimmen und das Fahrzeug fahrbereit ist.

Wir weisen bereits im Angebot alle Kosten nach internationalen Zoll-Abkommen vollständig aus. Beobachten Sie zu hohe Preisdifferenzen zu Konkurrenz-Angeboten, sollten Sie prüfen, ob alle Kosten enthalten sind und die teure Überraschung nicht am Ankunftshafen auf Sie wartet. Weil beispielsweise die Hafengebühren für den Container (THC = Terminal Handling charges) nicht ausgewiesen sind oder die Kosten des Spediteurs für den Transport vom Hafen zu Ihrer neuen Wohnung fehlen oder andere Posten, um kostengünstig zu erscheinen. Sind die Kosten nicht vorab bezahlt (prepaid), müssen Sie die Gebühren im Ankunftshafen begleichen und zusätzlich Zollagerkosten und Agentengebühren.

Die Seefrachtrechnung (BL = Bill of Lading) bekommen die Zollbehörden. Müssen Sie Zölle oder Steuern entrichten, wird ein Teil der o.a. Frachtkosten zu dem Wert Ihres Fahrzeugs addiert und danach die Höhe der Einfuhrzölle bzw. Steuern errechnet. Akzeptieren Sie deshalb kein Angebot, das die Frachtkosten nur pauschal als Gesamtpreis ausweist, sonst müssen Sie höhere Steuern bzw. Zölle bezahlen. Beispielsweise Anlieferungskosten an den Hafen, Pack- und Ladearbeiten sowie Packmittel und die Transportkosten vom Hafen zu dem Bestimmungsort sind nicht zollpflichtig. Aus diesem Grund bekommen Sie von uns ein vollständiges Angebot für die Seefracht und bei endgültiger Überführung nach Auftragsvergabe eine Rechnung, die nur die zollpflichtigen Leistungen ausweist.

Als Spediteure beauftragen wir Reedereien, Zollagenten, Versicherer und Hafengesellschaften, für deren Kosten wir nach internationalen Bestimmungen in Vorlage treten, deshalb ist die Pro-Forma-Rechnung für Ihre Sendung auch vollständig vor Versand zu begleichen. Erst nach Gutschrift des Rechnungsbetrages, wird Ihr Fahrzeug von den Zollbehörden abgefertigt und freigeben, denn die Frachtkostenrechnung zählt zum sogenannten Grenzübergangswert. Ist die Sendung verfrachtet, obwohl die Rechnung nicht bezahlt wurde, haben Reederei und Spediteure ein Pfandrecht; sie können die Auslieferung Ihrer Sendung im Bestimmungshafen jederzeit blockieren lassen.

Übernimmt ein Arbeitgeber die Kosten, bitten wir um Mitteilung des Sachbearbeiters und der Anschrift der Firma, dann rechnen wir mit Ihrem Arbeitgeber direkt ab.



KOSTENVORANSCHLAG

Was Sie jetzt durchgelesen haben, müssen Sie sich nicht alles merken. Möchten Sie ein Angebot für den Versand Ihres Fahrzeuges, bitten wir Sie, entweder

das Formular Anfrage für Fahrzeug-Transport weltweit

auszufüllen.

Aber bitte erst, nachdem Sie sich bei dem Konsulat informiert haben, welche Umbau-, Zoll- und Einfuhrbestimmungen es gibt. Die Zölle können derart hoch liegen (bspw. Israel oder Costa Rica 150%), daß es sich unter Umständen nicht lohnt, das Fahrzeug transportieren zu lassen.



Umsatzsteuer und T2L-Zollpapier (nur Europa)

Lassen Sie Ihr Fahrzeug innerhalb der Staaten der Europäischen Gemeinschaft per See- oder Luftfracht transportieren, ist der Transport mehrwertsteuerpflichtig. Außerdem ist ein zusätzliches Zollpapier, eine T2L-Bescheinigung erforderlich. Das T2L-Papier können Sie sebst in Deutschland bei den Zollbehörden eröffnen oder als Zusatzauftrag an den Spediteur vergeben.



DIE RECHNUNGSPOSTEN FÜR DIE SEEFRACHT

Ihr Angebot muß folgende Posten enthalten, um vollständig zu sein. Diese entsprechen den internationalen Abkommen für grenzüberschreitende Transporte.

  1. Verpacken und Beladen
    (nur wenn in Auftrag gegeben)
  2. Landfracht Vorlauf, Gestellung, Abholung
    Transportkosten zum Verschiffungshafen
  3. Ladestandzeit nach Stundenpreisen oder Absetzkosten
    (nur bei Container-Sendungen)
  4. Seefrachtkiste Anfertigungspreis
    (nur bei Motorrad-LCL-Sendung)
  5. THC oder Kaigebühren
    im Versandhafen
  6. Zollabfertigung Ausfuhr
    Zoll-Bearbeitung im Versandhafen
  7. Seefrachtkosten
  8. BAF
    Zuschlag für Schiffsdiesel
  9. CAF
    Zuschlag für Währungsausgleich
  10. ERC surcharge
    Gebühren für Container Leertransport (nur temporär)
  11. war risk
    Zuschlag für Kriegs-Risiko (nur temporär)
  12. handling
    Kosten für Organisation
  13. Versicherung
    (falls gewünscht)
  14. THC oder Kaigeld
    im Bestimmungshafen
  15. Zollabfertigung Einfuhr
    Zoll-Bearbeitung im Bestimmungshafen
  16. Landfracht Nachlauf, Anlieferung, Lieferung frei Haus
    (wenn möglich und wenn in Auftrag gegeben)
  17. Standzeiten-Berechnung
    (nur bei Containerversand)
Vom Auslieferungs-Spediteur können Aufpreise an der Entladestelle nach internationalen Regeln berechnet werden für:

Zollagerkosten wenn die Sendung nicht direkt ausgeliefert werden kann.

Behördliche Gebühren im Bestimmungshafen können berechnet werden für:
  1. Zollbeschau und Begasung
  2. Steuern und Einfuhrzölle
    (bitte vor Transportauftrag Auskünfte einholen)
  3. Mehrwertsteuern
    (nur innerhalb der europäischen Länder)

Jedes Angebot wird einzeln bei mehreren Reedereien, Zollagenten und Fuhrunternehmen im In- und Ausland angefragt, um den günstigsten Preis zu ermitteln.

Wir erstellen deshalb für jeden Kunden zwei Angebote kostenlos, und bitten um Verständnis, daß wir für jedes weitere Angebot Kosten vorab in Höhe von 30 Euro berechnen; bei Auftragsvergabe erhalten Sie eine Gutschrift für diese Bearbeitungsgebühr.



KOMMENTAR

Die grundlegenden Informationen sind sehr umfangreich und dennoch nur ein Bruchteil der vielen behördlichen Vorschriften, die in vielen Ländern gemacht werden. Möchten Sie ein Land nur als Tourist erfahren, gibt es nur in wenigen Ländern Probleme, das ändert sich allerdings je nach Interessenlage. Fördert ein Land den Tourismus, ist die Einfuhr nur Formalie und problemlos; umgekehrt, wenn Touristen unerwünscht sind.

Manches mal fühlen sich auch Zollbeamte als Herrenmenschen und bereiten unerwartete Probleme. Da sind Ihre Hartnäckigkeit und Ihr Duchsetzungsvermögen (neben einer gehörigen Portion Geduld) gefordert.

Dies gilt vor allem für die endgültige Überführung. Daran verdienen viele Länder der dritten und vierten Welt. Die Zölle sind meist sehr hoch, auch um zu verhindern, daß Händler den Schrott der Industrienationen importieren. Die Alterssperre (10 Jahre zumeist) dient eben diesem Ziel. Aber auch hier kann Hartnäckigkeit und ein bißchen Ideenreichtum zum Ziel führen. Gegen die Einfuhr eines alten Rolls-Royce beispielsweise wird kein Einwand erhoben, auch nicht bei der Einfuhr von historischen Fahrzeugen - vielleicht wird Ihr Fahrzeug bereits als Liebhaberobjekt betrachtet?

Vieles liegt im Ermessensspielraum von Zollbeamten. Deshalb sollten vor Überführung Informationen über einzelne Zollstellen und die Handhabung eingeholt werden. Entweder ganz offiziell bei den Konsulaten oder bei anderen Auswanderern, die meist detailliert beschreiben können, was sie an Erfahrungen gesammelt und an Geldern gezahlt haben.

Wir empfehlen generell, einen Zollagenten vor Ort hinzuzuziehen und ihn dafür zu bezahlen, daß er Beziehungen hat, sich auskennt und unter Umständen viel Ärger und Probleme helfend vermeiden kann - diese Agenten wissen meist auch, ob, wann und an wen welches Bakschisch zu entrichten ist, um Erleichterungen zu bekommen.



ERFORDERLICHE PAPIERE

Bestätigen Sie den Auftrag, sind folgende Papiere als Kopien, Scan oder Fax erforderlich:
  1. Reisepass
    (im Ankunftshafen, bei Anlieferauftrag vorab)
  2. Aufenthaltsgenehmigung oder Visum
    (im Ankunftshafen, bei Anlieferauftrag vorab)
  3. KFZ- Brief oder KFZ-Schein
    (bei Selbstabholung im Ankunftshafen, bei Anlieferauftrag vorab)
  4. Ist Ihr Auto neu oder noch kein halbes Jahr alt, Kaufvertrag im Original und in Deutschland eine Ausfuhrerklärung (im Original) , die Sie bei Ihrem Zollamt beantragen müssen.
  5. Vollständige Kontakt-Anschrift, Rufnummer und email, unter der Sie während des Transportes erreichbar sind vorab.
  6. Zoll-Vollmacht
    wenn das Fahrzeug von Tür zu Tür befördert wird
  7. Schlüssel in das Fahrzeug legen
  8. Versicherungsnachweis
    (im Ankunftshafen, bei Anlieferauftrag vorab)
  9. T2L-Zollpapier bei Versand innerhalb Europas
  10. Carnet de passage
    (in manchen Ländern Vorschrift, in manchen von Vorteil - in den USA nicht)